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Israel / Palästina – Anerkennung und Dialog

Ich spiele nicht gerne die Opferkarte. Vor allem nicht vor Publikum. Deshalb habe ich mit der Erwähnung dieser Dinge bis zu diesem Punkt in meiner Argumentation gewartet, da meine Inhalte für sich Selbst stehen können. Nachdem mancher jedoch mir gegenüber als Deutscher das Unrecht das dem jüdischen Volk widerfahren ist als Schutzschild vor sich herträgt und als Waffe gegen mich verwenden wollte, die früheren Opfer und im Fall von Judenverfolgung auch noch heutigen Opfer für seine Argumentation nutzt und sich damit mit der Opferrolle identifiziert, habe ich nun auch einige Dinge zu erzählen. Um meinen Ausführungen zu folgen, ist es hilfreich sich mit der anerkannten Theorie der Entstehung des autoritären Charakters und autoritärer Strukturen von Freud, später Adorno und Fromm, vertraut zu machen.

Sigmund Freud

Mein Großvater väterlicherseits, den ich nie kennenlernen werde, wurde von israelischen Soldaten zwecks einer willkürlichen Hausdurchsuchung und eines routinemäßigen Verhörs in einen Sack gesteckt und die Treppe in seinem eigenen Haus hinuntergestossen, an deren Fuße er dann einen Herzinfarkt erlitt und vor den Augen meines damals 9-jährigen Vaters verstarb. Dieser wurde davon schwer traumatisiert.

Die Juden waren die größten Opfer der Menschheitsgeschichte und sind es an vielen Orten immer noch. Ihnen muss geholfen werden. Einige von ihnen sind Täter geworden. Diesen muss geholfen werden einen anderen Weg zu finden. Die Palästinenser sind seit bald einem Dreivierteljahrhundert Opfer. Ihnen muss geholfen werden. Einige von ihnen sind Täter geworden. Diesen muss geholfen werden einen anderen Weg zu finden. Die heute lebenden Deutschen, die nach der Zeit des Nationalsozialismus geboren wurden, sind Opfer eines schweren Erbes, welches ihnen sehr weh tut. Ihnen muss geholfen werden es zu bewältigen.

Einige deutsche Opfer dieses Erbes haben sich entschieden ihre Vergangenheit zu bewältigen, indem sie sich mit einer Täterideologie der Stärke und Autorität identifizieren, häufig diejenigen, die eine autoritäre Charakterstruktur aufgrund eines eigenen früheren Opferseins und einer mangelnden Bewältigung aufweisen. Ich habe einmal im Rahmen einer Präsentation gegen rechte Gewalt am Beispiel rechtsradikaler Jugendlicher die Entstehung autoritärer Charakterstrukturen aufgezeigt. Diese Menschen verachten was für sie Schwäche darstellt und womit sie sich nicht identifizieren können oder wollen, etwa Minderheiten. So versuchen sie das, was sie an sich Selbst ablehnen, ihr eigenes Opfersein, oder ihre Schwäche, im Aussen zu bekämpfen. Ihnen muss geholfen werden einen anderen Weg zu finden.

Andere haben sich mit der nationalistischen Ideologie der Stärke und Autorität der früheren Opfer dieser Nation im Ausland solidarisiert, häufig diejenigen, denen das deutsche Erbe besonders weh tut, da sie sich besonders intensiv damit auseinandergesetzt und hier nicht weggeschaut haben. Ihnen muss geholfen werden einen anderen Weg zu finden als Wegzuschauen, wenn einige der früheren Opfer ihrer Nation zu Tätern werden. Sie müssen ihnen helfen. Deshalb muss ihnen geholfen werden einen anderen Weg der Bewältigung zu finden.

Die Vorfahren dieser heute lebenden Deutschen waren auch Opfer, die Opfer Hitlers und seiner Ideologie, denn ich denke nicht das die Menschen zu dieser Zeit schlechter geboren wurden, oder bösere Gene hatten als die heutige Bevölkerung. Sie waren wie wir. Nach der Theorie der Entwicklung des autoritären Charakters könnte auch Hitler ein Opfer gewesen sein, dass sein Opfersein auf die schlimmstmögliche Art bewältigt hat, indem er zum Größten aller Täter wurde und andere zu Tätern machte, durch seine autoritäre Ideologie des Täterseins und damit das größte Verbrechen in der Menschheitsgeschichte verursachte. Dieses Land braucht nun sehr viel Heilung.

Er und die, die ihm folgten oder ihn gewähren liessen, sind das mahnende Beispiel für die heutige Menschheit, für all diejenigen die heute nationalistischen, autoritären und gewaltbereiten Ideologien folgen oder sie gewähren lassen, auf allen Seiten, der israelischen, der palästinensischen, der deutschen Seite und in der ganzen Welt. Diese autoritären Strukturen führen stets zu Verbrechen wider die Menschlichkeit und sind eine falsche Bewältigung.

Es gibt so unfassbar viele Verletzungen und Schmerz in unserer Welt. Wir wissen noch nicht, wie man miteinander umgeht. Wir wissen noch weniger, wie wir mit unserem Schmerz umgehen sollen. Es scheint mir, ein Jeder ist ein Opfer von irgendetwas geworden. Ich denke, ich habe die Vergangenheit auf die richtige Weise bewältigt und will diesen Weg auch allen Opfern, auf allen Seiten des Konfliktes, den Juden, den Palästinensern, den Deutschen die heute Opfer ihres Erbes sind, allen die heute Opfer sind und früher Opfer waren, vorschlagen:

Ich habe das Opfersein meines Großvaters anerkannt. Ich habe das frühere Opfersein seines Täters anerkannt. Ich habe die Opferrolle verlassen, indem ich die Täter, die die uns verletzten, verstanden, das bedeutet, ihr eigenes Opfersein und ihren Schmerz voll und ganz anerkannt habe. So konnte ich ihnen vergeben das es ihnen nicht gelang es anders zu überwinden, als zu sein wie ihre Täter. Statt sie zu hassen und statt unser aller Opfersein zu verdrängen.

Ich habe Verständnis für die Opfer und auch die radikalisierten Opfer die zu Tätern wurden, auf allen Seiten dieses Konfliktes. Ich erkenne an wie schwer es ist, sich diesem Opfersein zu stellen und dieses anzuerkennen und es zu akzeptieren. Ich meine Verständnis nicht in Form von reiner Nachsichtigkeit oder Großzügigkeit. Ich rede von einem Verständnis das tiefer gehen muss. Ein wirkliches Verstehen das alle Zusammenhänge erklärt, also wie es zu diesem Verhalten kam, kann nur aus einer vollkommen offenen Haltung, frei von Verurteilung erwachsen. Aus einer Anerkennung aller Schmerzen des Täters. Dann erst ist Vergebung nicht nur möglich, sondern unausweichlich. Wenn wir den Schmerz eines Menschen voll erkannt haben, dann können wir nicht anders, als ihn zu lieben. Jeder Mensch begegnet wahrgenommenem Leid und Elend mit Liebe. Schmerz ist immer gleich.

Palästinenser

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Es gab schon zu viele Tränen auf allen Seiten. Ich als Mensch und Sohn eines Palästinensers habe Verständnis und Vergebung für die Mörder meines Großvaters. Ich als Ausländer habe Verständnis für die Deutschen und ihr schweres Erbe und die Schwierigkeit, damit richtig umzugehen. Ich als Deutscher habe Verständnis für die Opfer einer autoritären Ideologie, hier und im Ausland. Ihnen allen muss geholfen werden die richtige Bewältigung ihres Schmerzes zu finden. Anerkennung. Verstehen. Vergebung. Ein langer Weg. Er beginnt und endet mit Anerkennung.

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Er muss mit der Anerkennung aller Verletzungen beginnen, auf allen Seiten.
Ich erkenne den Schmerz an, der dem jüdischen Volk zugefügt wurde und wird. Ich denke, die meisten Menschen sind dazu imstande, denn nie habe ich eine größere Verletzung gesehen als den Holocaust. Ich erkenne den Schmerz an, der den heute lebenden Deutschen von ihrer Vergangenheit zugefügt wird. Niemand hat Vergebung nötiger als das deutsche Volk, wer könnte das angesichts seiner Geschichte bezweifeln. Es wird seine Schuldgefühle überwinden können, wenn es seine Vergangenheit auf die richtige Weise bewältigt und die hilfreichsten Schlüsse daraus zieht.

Ich erkenne den Schmerz an, den Palästinenser Israelis zufügen. Ich erkenne den Schmerz an, der den Palästinensern zugefügt wird. Die Palästinenser warten nun seit bald einem Dreivierteljahrhundert auf die Anerkennung ihres Schmerzes durch die Welt. Die Welt schweigt oder schaut weg, weil ihre Täter die größten Opfer der Menschheitsgeschichte waren. Dies ist die falsche Bewältigung. Ihr Schmerz muss voll anerkannt werden.

In diesem 4-minütigen Video mit englischen Untertiteln sieht man die sehr menschliche Reaktion zweier israelischer Nachrichtensprecher auf das, was einem palästinensischen Arzt aus Beit Lahiya, mit dem sie in den letzten Tagen über das Radio in Kontakt gestanden hatten, und seiner Familie gerade, kurz bevor sie ihn interviewen wollten, geschehen ist. Der Nachrichtensprecher schafft es nicht aufzulegen und wer mag, hört sich das auch bis zum Ende an.

Was der Mann immer wieder wiederholt ist, „“Was haben wir Ihnen getan, Gott?“ Dies ist eines der unzähligen unschuldigen zivilen Opfer der aktuellen Politik Israels. Ich weiß nicht, ob man ihnen schon Gehör geschenkt hat.

Man muss den Staat Israel in seiner aktuellen Politik kritisieren und man muss Kritik an Israel erlauben, damit es einen anderen Weg finden und seinen Schmerz bewältigen kann, statt zuzulassen das sein Trauma weitergegeben wird. Man muss den Schmerz des palästinensischen Volkes voll anerkennen, indem man hinschaut wenn Unrecht geschieht. Dies sind unerträglicher Schmerz und Ungerechtigkeit die Menschen in den Wahnsinn treiben können.

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Besonders wenn diese Dinge nicht anerkannt werden. Auf eine volle Anerkennung, ein wirkliches Hinsehen und Anhören, kann nur Verstehen und ein Dialog folgen.

Dialog

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Hier ist ein großartiges Beispiel für diejenigen, die gerne einmal lächelnde Israelis und Palästinenser, mit tanzenden Soldaten, gemeinsam in Jerusalem sehen möchten:

Kein einziger Mensch, aber eine nationalistische Ideologie der Angst und der Allmachtsphantasien ist es, wogegen man sich stellen muss. Eine autoritäre Struktur. Der Wunsch stark und überlegen zu sein. Sie entstand aus dem Trauma einer Verfolgung durch die Jahrtausende die im Holocaust gipfelte und sie ist die falsche Bewältigungsweise. Es ist Hitlers Bewältigungsweise. Keine Menschen, sondern solche Strukturen gilt es zu bekämpfen, um die Kette von Traumatisierung und der Weitergabe dieses Trauma ein für alle Mal zu durchbrechen. Dies wird nur durch die volle gegenseitige Anerkennung gelingen, besonders der Verletzungen auf beiden Seiten.

Und dann lasst uns endlich darüber reden. Im Idealfall verläuft dieses Gespräch so, dass eine beliebige der beiden Seiten sagt: „Es tut uns leid. Wir waren traumatisiert. Es war nicht richtig. Bitte vergebt uns.“ Und die Gegenseite erwidert: „Wir vergeben euch. Bitte vergebt uns auch, was wir getan haben.“

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Die junge Generation trägt noch nicht diesen Schmerz in sich. Lasst nicht zu, dass sie Opfer autoritärer Strukturen wird. Lasst nicht zu, das sie vom Hass infiziert wird, von der Angst derjenigen, die noch nicht wissen wie sie ihren Schmerz bewältigen sollen.

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Die gesamte arabische Welt schaut genau auf das, was mit dem Volk der Palästinenser geschieht. Ihr dient das Schicksal der über 12 Millionen Palästinenser als mahnendes Beispiel dafür, was ihr durch den Westen blühen könnte und welche Behandlung von Arabern dieser befürwortet oder duldet. Auch sie hat viel Angst. Ein weiteres Thema das ich irgendwann einmal ansprechen muss, sind die USA. Die USA sind für mich der Staat, von dem der größte Bombenterror, die meisten Angriffskriege und der meiste politische Terror in den letzten 70 Jahren ausgegangen sind. Das Land mit den meisten Inhaftierten auf der Welt. Dies ist die terroristischste Nation der Welt.

Die imperialistische aktuelle Weltmacht und der engste Bündnispartner der aktuellen israelischen Politik. Auch die amerikanische Bevölkerung hat mein tiefstes Mitgefühl. Wenn man ihre aktuellen Machthaber in ihrer Politik gewähren lässt, könnte das unser aller Untergang bedeuten. Von Israel / Palästina, diesem kleinen Land im Nahen Osten, dem Sitz der Heiligtümer aller drei Weltreligionen, könnte Frieden oder der dritte Weltkrieg für die gesamte Welt ausgehen. Was man verstehen muss ist das der Staat Israel als Repräsentant des Westens in der arabischen Welt wahrgenommen wird. Er könnte ein Nachbar sein.

Aktuell ist er leider ein Feind. Das ist es, was sich ändern muss. 1967 hatte man die Gelegenheit den Palästinensern zu ermöglichen einen eigenen Staat zu bilden. Man hat sich bis heute für Besatzung entschieden und durch die Schaffung von Realitäten wie Trennwall und Siedlungswerk diesen Traum fast zerstört. Was bleibt ist ein Apartheidsregime. Die arabische Liga hat seit 2002 drei Mal versucht Frieden mit Israel zu schließen. Es muss folgende Botschaft in der Mitte der israelischen und auch der globalen Gesellschaft ankommen. Um nur einen von vielen Amerikanern die ich sehr schätze zu zitieren: „Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit überall.“ – Martin Luther King

Erst wenn wir die Dinge anschauen, können wir einen Weg finden zu überleben. Es geht nicht mehr anders. Nie wieder Wegschauen, Deutschland. Nie wieder Schweigen. Ich glaube an Euch. Ich brauche Euch. Jeder Einzelne der dies liest, kann einen wichtigen Beitrag leisten. Wir sind so vielfältig. Ein Jeder ist unendlich wertvoll. Sucht das Thema für das ihr geboren wurdet. Oder stellt euch an meine Seite. Erhebt eure Stimme. Alleine sind wir Nichts. Gemeinsam sind wir Alles. Wir, die Massen, sind die stärkste Kraft in der Welt wenn wir zusammenkommen. Es ist Zeit aufzustehen oder unterzugehen, Menschheit. Nur die Menschlichkeit und der Mut werden uns retten.

Wer glaubt er könnte nicht das selbe wie ich tun, irrt. Alles was ich tue, ist mich auf die richtige Seite zu stellen. Auf die Seite von Allen. Ich will allen Beteiligten helfen. Und die Dinge so anerkennen und aussprechen, wie sie sind. Die Wahrheit kann immer für sich selbst stehen. Sie hat eine eigene Qualität. Jeder kann sich auf die Seite der Menschlichkeit stellen und die Wahrheit aussprechen und jeder Mensch wird ihn verstehen. Redet mit anderen über diese Dinge. Brecht das Schweigen.

Mit den Worten Gandhis: „Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“ Die einzige Ideologie oder Waffe die ihr braucht, ist eure Menschlichkeit und den Mut für sie aufzustehen. Wer will, stellt sich gemeinsam mit mir keinen Menschen, sondern gewaltlos der Idee der Gewalt entgegen. Selbst wenn uns die Gewalt trifft. Es geht nicht mehr anders. Aufstehen oder Untergehen, Menschheit. Nur die Menschlichkeit wird uns retten. Unsere Liebe und unser Mut werden den Hass und die Angst auf allen Seiten überwinden. Die meisten von uns wollen den Frieden. Lasst uns endlich zusammenkommen und mit einer Stimme sprechen. Wir sind die Vielen. Wir könnten Eins sein.

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Israel – Traumatisierung und Radikalisierung auf allen Seiten

In meiner Ausbildung habe ich im Rahmen einer Präsentation gegen rechte Gewalt zur Thematik der Traumatisierung und Identifikation mit dem Aggressor einen Vortrag gehalten. Meine psychologische Grundbildung ermöglicht mir Verständnis für Israels Verhalten aufzubringen, statt Dinge zu rechtfertigen die nicht zu rechtfertigen sind. Sonst ist auch keine Lösung möglich.

Statt mit sekundärem Antisemitismus sollte sich mancher mit der anerkannten Theorie des autoritären Charakters befassen, entwickelt durch den jüdischen Psychologen Dr. Sigmund Freud und seine Tochter Anna Freud, sowie fortgeführt durch die Soziologen Fromm und Adorno. Was mancher nicht realisieren möchte und weshalb er die offenkundigen Opfer dieses Konfliktes als Täter bezeichnet, ist das auch Juden Täter sein können. So wie jeder. Und das hat seine Ursachen.

Und die Urheber dieses Trauma die ihren ehemaligen Opfern dieses zugefügt haben, die Deutschen, sind eigentlich diejenigen die einem Freund und Bündnispartner wie Israel dabei helfen sollten eine eigene Entwicklung zu einer autoritären Haltung zu vermeiden. Dieses aggressive Verhalten ist abzulehnen, zu kritisieren, ein öffentlicher Druck muss erzeugt werden und es muss geändert werden.

Sanktionen müssen verhängt werden wie bei jedem anderen Land das sich in einer solchen Weise verhält auch. Gleichzeitig muss man Verständnis für die Ursachen dieses Verhaltens entwickeln. Dies darf aber unter keinen Umständen erneut zur Rechtfertigung und Entschuldigung dessen, was nicht zu rechtfertigen ist und abgelehnt werden muss, zweckentfremdet werden.

Viele Menschen lassen den Staat Israel in seiner aktuellen Politik gewähren, da sie das Trauma der jüdischen Bevölkerung anerkennen, nicht aber dessen Konsequenzen. Dies stellt überhaupt keine Hilfe dar, es ist schädlich. Nun wird dieses Trauma an die Palästinenser weitergegeben. Sie sind die neuen Opfer in dieser Kette. Die Kette von Traumatisierung und der Weitergabe dieses Traumas kann unter diesen Umständen nur noch durch die volle Anerkennung der Verletzungen auf beiden Seiten durchbrochen werden.

In diesem etwa einminütigen Video mit deutschen Untertiteln kann man die Folgen von Traumatisierung und Radikalisierung eines palästinensischen Kindes nachvollziehen:

Die Verdrängung muss endlich enden. Und man wundert sich das die arabische Welt sich radikalisiert. Die gesamte arabische Welt schaut genau auf das, was mit den Palästinensern geschieht und wie der Westen damit umgeht. Das Schicksal der Palästinenser und der Umgang der westlichen Welt damit dienen der arabischen Welt als mahnendes Beispiel dafür, was ihr durch den Westen blühen könnte.

Eine solche Behandlung von Kindern und auch Frauen wie die hier Gezeigte, kann keine gemäßigte Reaktion nach sich ziehen, wenn sie nicht unterbunden wird:

Der 5-jährige palästinensische Junge Khaled Jabari sieht wie sein Vater verhaftet wird, weil dieser frisches Wasser gestohlen hat. Fadel im Westjordanland, Bezirk Hebron. Der indigenen Bevölkerung Palästinas wird das Recht auf Wasser häufig verweigert, während illegale Siedler nicht selten Schwimmbäder in ihrem Garten hinter dem Haus haben:

Während der wöchentlichen Demonstrationen im Dorf An-Nabi Salih versucht eine Mutter mit ihren 3 Kindern auf ihr vom israelischen Militär besetztes Land zu gelangen. Die israelischen Streitkräfte behaupten zunächst, dass sie ihr Land zu einem abgeriegelten Sperrgebiet erklärt hätten. Jedoch wurde dieses Land von israelischen Siedlern aus dem nahegelegenen Dorf geraubt, welche nun durch das Militär beschützt werden. Bei Minute 5 erklärt die Mutter, kurz bevor sie abgeführt wird, das sie über die Besitzurkunden für ihr Land verfügt und fragt den Soldaten aus welchem Grund die israelischen Siedler nicht auch entfernt werden, wenn es sich tatsächlich um eine Sperrzone handele. Im weiteren Verlauf der Aufnahmen verlangen die Kinder vergeblich die Rückgabe ihrer Mutter und teilen den Soldaten mit, dass sie die Presse informieren werden:

In diesem 2-minütigen Videointerview von meinem Youtubekanal (und den folgenden in der selben Playlist, wen es interessiert) bricht eine ehemalige israelische Soldatin, eine von 700 ReservistInnen, ihr Schweigen über die Regel und Realität der Brutalität des Besatzungsregimes in den besetzten Gebieten.

Im letzten Video der Playlist beschreibt sie einen Versuch radikaler Siedler eine palästinensische Familie in ihrem eigenen Haus durch Gas zu töten. Erkennt man hier nicht die Weitergabe des Traumas? Wer könnte bezweifeln das die jüdische Bevölkerung durch das ungeheure Verbrechen des Holocaust zutiefst traumatisiert worden ist? Es war das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte.

Ich unternehme hier einen Versuch Verständnis für Israels Verhalten zu entwickeln und dieses zu ändern, statt es zu rechtfertigen. Doch muss man sich diese Dinge ansehen, gerade als Deutscher.

Israel ist in seiner aktuellen Politik leider ein Staat der eine unterdrückerische Besatzungspolitik ausübt. Er muss einen anderen Weg finden seine Traumatisierung zu bewältigen, als dieses Trauma an andere weiterzugeben. Es ist die Verantwortung der Welt und besonders der Deutschen, ihm zu helfen einen besseren Weg zu finden.

Sekundärer Antisemitismus und seine Auswüchse

Menschenrechtler wie Nelson Mandela und Kofi Annan von der UNO wären, wenn man der Argumentation des sekundären Antisemitismus folgen würde, also Rassisten weil sie den Staat Israel in seiner Politik kritisierten. Soll das ein Scherz sein? Dieser Begriff wird völlig von seiner ursprünglichen Bedeutung, dem Bezug zu Judenhass und Holocaust losgelöst und dem Holocaustgedenken wird damit Unrecht getan.

Professor Moshe Zuckermann, Soziologe von der Universität Tel Aviv, beschreibt in untenstehendem Interview als was für eine Ungeheuerlichkeit er es empfindet als Jude, als Israeli und als Nachkomme von Holocaust-Überlebenden ausgerechnet von Deutschen aus Deutschland als Antisemit bezeichnet zu werden, für seine Kritik an seinem eigenen Staat.

Man spuckt damit auf die Opfer des Nationalsozialismus in seiner Familie. Wer gibt Menschen das Recht dazu die jüdischen Nachkommen und sogar noch lebende Opfer des Antisemitismus der Nationalsozialisten als Antisemiten zu beschimpfen? Das ist der groteske Auswuchs dieses Konstruktes. Jetzt muss man schon die Opfer der Shoah davor schützen?

Und es zeigt das es überhaupt nicht mehr um die Juden oder den Holocaust geht, sondern nur darum eine Ideologie zu schützen und bei manchem die eigene Identität, wenn man die Aussage macht das jeder der Israel kritisiert sekundären Antisemitismus betreibe. Es geht manchem dabei nur noch um die eigenen Befindlichkeiten und das eigene Selbstverständnis als Deutscher. Dafür nimmt man es in Kauf als Deutscher auch jüdische Opfer der Nazis als Antisemiten zu bezeichnen. Das halte ich für in höchstem Maße fragwürdig.

Das Feindbild solcher Menschen sind nicht Antisemiten. Ihr Feindbild sind Kritiker an einer Ideologie und dem womit sie sich zu solidarisieren versuchen – der Politik eines Staates, nichts anderes. Nicht einmal die Opfer des Holocaust sind dabei davor noch sicher. Diese muss man sogar schützen. Mancher missbraucht als Deutscher den Holocaust als Schutzschild und Waffe.

Hier ist ein Video des oben erwähnten Prof. Moshe Zuckermann, jüdischer Israeli und Professor der Soziologie an der Universität Tel Aviv in Israel, über die Legitimation von Israelkritik und Antisemitismusvorwürfen, sowie das Konstrukt des sekundären Antisemitismus.

Die einzige Weise auf die ich diesen Begriff gelten lassen kann ist in seiner tatsächlichen und ursprünglichen Bedeutung als Rassismus gegen die semitische Volksgruppe und als Hass auf jüdische Menschen. Alles andere ist eine Zweckentfremdung aus selbstdienlichen Gründen und eine undifferenzierte, unzulässige Vermengung mit Politik. Politik muss man immer kritisieren dürfen, insbesondere wenn gerade von der Politik einer Nation so erhebliche Menschenrechtsverletzungen ausgehen.

Seit 2014 hat sich mit den letzten militärischen Übergriffen die humanitäre Lage der Palästinenser noch erheblich verschlechtert. Hier liegt ein dringender Handlungsbedarf vor. Auch wenn die Lage weniger gravierend wäre gäbe es sicher Dinge zu kritisieren, wie überall sonst auch und dies wäre ebenso völlig legitim, vor allem wenn man als eine Demokratie angesehen werden will.

Israels Verhalten und das Verbieten von Kritik und reeller Auseinandersetzung schürt den Antisemitismus weltweit sogar, wie Prof. Rolf Verleger in folgendem Video richtig anmerkt. So lange nicht erstens Verständnis für Israels Verhalten geschaffen und zweitens dieses Verhalten verändert wird, dann haben wir in der Tat einen Nährboden für Antisemitismus geschaffen.

In diesem 5-minütigen Video sieht man Prof. Rolf Verleger, der außeruniversitären Öffentlichkeit ist Verleger vor allem als Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland und als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein bekannt. Sein Standpunkt zu diesen Fragen:

Eine knappe Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland stellt sich seit den Kriegsverbrechen in Gaza letzten Sommer inzwischen gegen Israels Politik. Wer Antisemitismus reell bekämpfen will, hat keine andere Wahl als Kritik zuzulassen und selbst auszuüben, da der Staat Israel sich mit seinem Verhalten isoliert, inzwischen auch bei seinem engsten Bündnispartner, den USA. Ohne eine reelle Auseinandersetzung und Debatte werden die hässlichsten und flachsten Argumente die öffentliche Meinung dominieren.

Das Verbieten von politischer Kritik und Redefreiheit unter Zuhilfenahme der Theorie des sekundären Antisemitismus schürt den weltweiten Antisemitismus noch, verhindert eine informierte Debatte und beschimpft die Überlebenden und Nachkommen von Überlebenden des Holocaust für ihre Kritik an ihrem eigenen Staat als Antisemiten. Dies ist unzulässig. Hier ist ein offener, gebildeter Diskurs erforderlich.

Die richtige Folgerung aus der deutschen Geschichte

Dies hier ist, in meiner Meinung, die richtige Folgerung aus der deutschen Vergangenheit.

Die Erklärung der internationalen Identität:

Ich bin ein Mensch. Ein Teil der Menschheit.
Das ist das einzige Volk dem ich angehöre.
Ich bin ein Teil der menschlichen Rasse.
Das ist die einzige Rasse der ich angehöre.
Ich bin ein Bürger des Planeten Erde.
Das ist meine einzige Heimat. Ich liebe sie sehr.
Ich bin ein Teil jeder Kultur. Alle Kulturen sind ein Teil meines Volkes und wertvoll.
Ich folge nur der Menschlichkeit. Das ist die einzige Ideologie der ich folge.
Alles Leben ist wertvoll. Alles Leben muss beschützt werden.

Das ist die Stufe die die Menschheit als Nächstes erlangen muss. Wenn wir endlich gelernt haben einander mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, dann werden die Tiere und die Natur mit denen wir unseren Lebensraum teilen unweigerlich folgen.

Im folgenden nur 4 von hunderten vergleichbaren Zitaten israelischer Politiker seit 1947:

25. Juni 1982, Menachim Begin, israelischer Ministerpräsident, in einer Rede an die Knesset: „Die Palästinenser sind Tiere, die auf zwei Füssen gehen.“

14. April 1983, Raphael Eitan, Generalstabschef der israelischen Armee, in der New York Times: „Wenn wir das Land besiedelt haben, wird alles was die Araber dann noch tun können sein, wie betäubte Kakerlaken in einer Flasche umherzuirren.“

Oktober 1983, Heilbrun, Präsident des Komitees zur Wiederwahl des Tel Aviver Bürgermeisters General Shlomo Lahat: „Wir müssen alle Palästinenser töten, es sei denn sie finden sich damit ab, hier als Sklaven zu leben.“

1. April 1988, Yitzhak Shamir, israelischer Ministerpräsident, in einer Rede vor jüdischen Siedlern: „Die Palästinenser sollen zerquetscht werden wie Grashüpfer, ihre Köpfe gegen die Felsen und Wände geschmettert werden.“

Wie gross das Rassismusproblem dort ist, auch gegenüber Asylanten aus Afrika, sowie das Ausmaß der dort vorliegenden Apartheid, gegen die sich schon Nelson Mandela, der Überwinder der Apartheid in Südafrika mit dem palästinensischen Volk solidarisierte, darauf werde ich noch zu einem späteren Zeitpunkt näher eingehen.

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Auch Desmond Tutu sagte bereits wie sehr ihn die Rassentrennung in den besetzten Gebieten bezüglich der nur von Israelis zu befahrenden Strassen und das getrennte Wohnen an Südafrika während der Zeit der Apartheid erinnerte.

Die Apartheid dort erstreckt sich noch so viel weiter und dient einzig dem Zweck diese beiden Völker getrennt zu halten, das eine Volk privilegiert zu halten und das andere mit 30 Gesetzen die es spezifisch diskriminieren unterdrückt zu halten. Israelis stehen unter israelischem Recht, dass sich nach innen wie eine Demokratie verhält, Palästinenser, selbst die die in Israel selbst leben, stehen unter dem unerbittlich harten Militärrecht.

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Das ist Rassentrennung. Das ist auch schlecht für Israel.

Israel ist in seiner vergangenen und aktuellen Politik leider ein Staat der autoritäre und rassistische Tendenzen vorweist und Menschen verletzt. Der Staat Israel, der als eine Demokratie angesehen werden will, missachtet Menschenrechte und betreibt Rassismus, seit seiner Gründung. Ein psychologisch-soziologischer Erklärungsversuch aus der Traumaforschung, der Verständnis für das Verhalten dieses Staates entwickeln und ihm helfen soll einen anderen Weg der Vergangenheitsbewältigung zu finden, wird im Verlauf meiner Argumentation folgen.

Ich stehe auf der richtigen Seite. Ich stehe auf der Seite von Allen. Ich habe keine Feinde, weil ich mich selbst nicht hasse.

Abschliessend möchte ich sagen ich widme all meine Bemühungen allen Menschen, im besonderen meiner überall auf der Welt zerstreuten Familie auf beiden Seiten.

Dr. Hajo Meyers Warnung

Ich finde es großartig und lobenswert wenn deutsche Mitbürger die Verantwortung für die Vergangenheit dieser Nation annehmen möchten. Nur in welcher Weise dies geschieht, darüber möchte ich hier gerne reden. Eine Form der Vergangenheitsbewältigung die mancher gewählt hat, ist es sich mit Nichts auseinanderzusetzen das die früheren Opfer dieser Nation in ein kritisches Licht stellen könnte. Oder jede Kritik gar zu verbieten. Dies ist für mich verständlich, man versucht nur das Richtige zu tun. Ich auch.

Ich würde eine Vorgehensweise vorschlagen die zielführender ist als erneut vor Unrecht die Augen zu verschliessen, wie es die Menschen hier vor einem Dreivierteljahrhundert schon getan haben, sondern diesmal einzuschreiten. Oder hat hier wieder keiner von etwas gewusst? Es gar nicht so genau wissen wollen was in bestimmten Lagern und palästinensischen Ghettos geschieht?

Und auch was mit den früheren Opfern dieser Nation geschieht und wie diese ihr Schicksal gestalten, ob sie Hilfestellung und Rat brauchen um sich nicht zu isolieren? Eine Weitergabe des Trauma, eine Radikalisierung der Opfer, sowie eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern sollten eigentlich von höchstem Interesse für Deutschland sein. Oder hat das Wegschauen Tradition hier?

Hat man Nichts aus den Ereignissen im Dritten Reich gelernt? Man spielt in diesem Land konstant und unentwegt mit den Schuldgefühlen der Bevölkerung und übernimmt doch nicht die richtige Konsequenz aus der deutschen Vergangenheit. Dies ist die einzig richtige Art und Weise mit diesen Schuldgefühlen und der Verantwortung umzugehen: Hinzuschauen bei Unrecht, statt Wegzusehen.

Es sind die schrecklichen Bilder aus dem Dritten Reich die wir alle gesehen haben und die Berichte die wir gelesen haben, die unsere Fähigkeit den Schmerz der Palästinenser voll anzuerkennen lähmen. Ich erkenne diese Dinge an. Es sind die feinfühligsten unter uns, denen diese Dinge am meisten weh tun. Es sind die mit dem größten Herzen und der größten Menschlichkeit, die diese Dinge, die Verbrechen im Dritten Reich, nicht ertragen können.

Diejenigen, die sich am intensivsten mit diesen Verbrechen auseinandergesetzt haben, sind häufig auch diejenigen, die am stärksten mit ihrer nationalen Identität als Deutsche hadern. Ich habe mir diese Dinge auch angesehen. Die zerbrochenen, ausgemergelten Körper der vernichteten Menschen. Die Massengräber. Die Gesichter der Toten in denen nichts als Elend und Schmerz stand. Und die Fassungslosigkeit in ihren Augen darüber das dies mit ihnen getan wurde, das die Menschheit dies zugelassen hat. Es war ein Schlag in den Bauch. Es hat mir das Herz gebrochen.

Alles in der menschlichen Natur sträubt sich dagegen. Es gibt in seinen Dimensionen kein vergleichbares Verbrechen. Ich habe den Schmerz des jüdischen Volkes anerkannt. Ich hatte große Schwierigkeiten damit umzugehen. Jetzt sehe ich gewaltigen Schmerz und Fassungslosigkeit über das Schweigen der Welt in den Augen der Palästinenser. Auch damit habe ich Schwierigkeiten umzugehen.

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Die Konsequenz die ich aus den Geschehnissen im Dritten Reich gezogen habe, die mir sehr weh getan haben und es noch immer tun, gerade auch als deutscher Staatsbürger, ist, dass ich es nie mehr zulassen kann das Menschen Unrecht widerfährt. Das ihre Menschlichkeit mit Füssen getreten, ihnen aberkannt, sie wie Tiere behandelt werden. Das ihnen Schmerz zugefügt wird. Keinem Menschen. Niemandem. Nie wieder.

Gerade weil ich die jüdische Kultur und das jüdische Erbe schätze muss ich das Vorgehen des Staates Israel kritisieren, da er sich in eine unmögliche Situation manövriert, von ihm erhebliche Menschenrechtsverletzungen ausgehen und er eine autoritäre Struktur aufzeigt. Das sehe ich als meine Verantwortung, gerade auch als Deutscher. Ein Verbrechen mit einem anderen Verbrechen zu rechtfertigen, macht immer noch kein Recht daraus. Ein Verbrechen darf niemals zur Rechtfertigung eines weiteren Verbrechens dienen. Unrecht bleibt Unrecht und muss gestoppt werden. Dafür müssen Tabus gebrochen werden.

Die Palästinenser hatten nichts mit dem Holocaust zu tun. Tatsächlich ist es sogar so das die muslimische Welt früher die einzige war, in der die jüdische Bevölkerung vor Verfolgung überwiegend sicher war. Die Verfolgung durch die Jahrhunderte ging hauptsächlich vom Christentum aus, von weissen Europäern. Das dürfte bekannt sein. Sie gipfelte im Holocaust.

Das ging sogar so weit das Juden häufig mitgezogen sind wenn arabische Volksstämme weiterzogen, da sie bei diesen sicherer waren und Akzeptanz fanden. Die Ähnlichkeiten zwischen diesen Völkern sind größer als ihre Unterschiede. Und mit Sicherheit größer als zu den Europäern. Beide Völker gehören zum Volksstamm der Semiten. Die Kluft zwischen diesen Völkern wurde erst in der Moderne betrieben.

Rassismus oder Hass gegen überhaupt irgendeine Volksgruppe zu schüren ist das Gegenteil meiner Bestrebungen. Ich beabsichtige Verständnis und Hilfen für alle Seiten gleichermaßen zu schaffen. Und gleichzeitig klar aufzuzeigen welches Verhalten abzulehnen und zu kritisieren ist. Welches Verhalten durch Druck der Weltöffentlichkeit verändert werden muss, weil es eine Verletzung der Menschenrechte darstellt. Erneut, auf allen Seiten. Ich stehe auf der richtigen Seite. Ich stehe auf der Seite von Allen.

In diesem kurzen, etwa 3-minütigen Video von meinem Kanal möchte uns ein jüdischer Auschwitz-Überlebender, Dr. Hajo Meyer, eine Warnung mitteilen die unbedingt gehört werden muss. Man beachte bitte auch was ab Minute 2:30 oben rechts geschieht. Deutsche Untertitel aktivierbar (CC, links vom Zahnrad / den Einstellungen).

Und hier das englische Original ohne deutsche Untertitel, falls jemanden das Ausmaß der öffentlichen Zustimmung auf Youtube dazu interessiert und sie oder er über ein gutes Englisch verfügt:

https://www.youtube.com/watch?v=cSlFR541Uoo

Youtubekanal Thematik Israel / Palästina

Link zum Youtubekanal „GOOD Morning Vietnam“ Thematik u.a. Israel / Palästina:

Playlist Israel / Palästina: